Unsere Monatsfeier im März

Auch am Freitag, den 16.03.2018  standen bei unserer Monatsfeier mal wieder viele abwechslungsreiche Programmpunkte auf der Tagesordnung.

 

Der neu gestaltete Flur von Haus 2 war für die Gäste definitiv der erste Hingucker an diesem Vormittag. Der Künstler Pepe Siebenzahl, der schon im letzten Sommer während unserer Projektwoche mit Kindern den Eingangsbereich der Schule farblich zum Leben erweckt hat (Siehe: 2017, Wimmelland), konnte auch jetzt wieder kreativ werden und sich künstlerlisch entfalten. Wir finden: Es hat sich gelohnt und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Verschlungene, in Pastellfarben gehaltene Baumgestalten nehmen nicht nur Bezug auf unser Dasein als Umweltschule, sondern lassen viel Raum zum Fantasieren und Träumen. Immer wieder entdeckt man bei genauerem Hinschauen neue Formen und Gestalten. Der Flur strahlt nun endlich eine wunderbar helle und freundliche Atmosphäre aus und wirkt einladend! Dies finden nicht nur die Kinder und Kollegen/innen an unserer Grundschule. Auch unser Bürgermeister Karsten Schreiber war angetan von der Umgestaltung und hat sich extra für uns und unsere Monatsfeier Zeit genommen.

Um elf Uhr startete dann das von den Kindern zusammengestellte Programm mit unserer Moderatorin Stacey. Gleich zu Beginn konnten die Dritt- und Viertklässler ihr Tanztheater „Arche“ zur Musik von Harald Weiss im Theaterraum präsentieren. Drei Vorstellungen waren nötig, damit alle Gäste und Kinder in den Genuss des Schwarzlichtstückes kamen. Sogar die Kinder des Kindergartens waren gekommen und konnten als kleinste Gäste natürlich ganz vorne in der ersten Reihe Platz nehmen. Es hat alles geklappt wie geplant und die Großen hätten an dem Vormittag am liebsten das „nur“ 4minütige Stück noch ein viertes und fünftes Mal präsentiert. Der Applaus und das anschließende Lob vieler Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder beflügelt eben und macht Lust auf mehr!

 Nach der Vorführung gab es am Rednerpult eine Lesung der Schülerinnen Maxime und Carla, die ihre wunderschöne und sehr poetische Geschichte „Die Blüte des Lebens“ vorstellten.

Die Kinder der Jahrgangsstufe 1/2 hatten sich dieses Mal im neuen Flur ausgebreitet und präsentierten an Stellwänden ihre Collagen, Texte und Ergebnisse zum Bilderbuchprojekt „Die große Wörterfabrik“. Wer Lust und Zeit hatte konnte selbst Wörtersammlungen anlegen, Wörter kaufen, Buchstaben knabbern oder ins Gästebuch schreiben.

Es war mal wieder ein gelungener Vormittag und es ist einfach schön zu sehen, welchen großen Anklang unsere Monatsfeier findet und wie schnell sich dieses kleine Fest in den Kinderköpfen, bei uns Lehrern und allen lieben Gästen und Beteiligten etabliert hat.

 

Dankeschön!

 

Hier kommen noch ein paar Fotos!

Die Blüte des Lebens – Maxine Ludloff & Carla Dornemann

 

Vorgeschichte

Vor langer Zeit gab es ein einsames Elfenreich. Es war nur ein ganz großes Reich voller Blüten. Doch nicht nur das! Eine Elfin hatte das Reich entdeckt! Toll, nicht wahr? Sie war sehr erschöpft von der langen Reise. Plötzlich kam ein Knall! Sie hatte Glück, es war nur eine Blüte, die aufgeknallt war. Kurze Zeit später hatte sie die Blüte entdeckt. Sie war ganz anders als die anderen Blüten. Sie sah ganz braun aus. Die Elfin bemerkte, dass sie besonders war und freute

sich. „Ich habe die Blüte des Lebens gefunden!“, sagte sie. „Woohoo!“ Sie bemerkte, dass sie zu laut schrie und hielt sich den Mund zu. Die Blüte hatte ihre Farbe irgendwie geändert. Die Farbe war nun gelb. Sie schien zufrieden zu sein. Es wurde Mitternacht und die Elfin legte sich zur Blüte und schlief ein.

 

Die Blüte des Lebens - Teil 1

Als ich aufgewacht bin, standen über 5000 Elfen um mich herum und wunderten sich, warum ich auf einer Wiese voller Unkraut lag. Zum Glück wurde die Blüte des Lebens nicht zu Unkraut! Ich war ganz rot im Gesicht und habe geglaubt, ich hätte Fieber. Sie haben mich ins

Krankenhaus getragen. Es war ziemlich komisch, denn die Blüte ist mit nachgeflogen. Ich fragte mich, ob ich in einem Traum war und habe mich mit Wasser vollgeschüttet. Jedoch war es keiner! Als ich im Krankenhaus mein Zimmer bekommen habe, lag die Blüte sogar neben mir im Bett. Irgendwie habe ich gedacht, ich wäre die Auserwählte.

 

Am nächsten Tag war es sogar so! Alle Elfen haben gejubelt und das sogar im Krankenhaus. Aber dafür konnte ich mit der Blüte etwas von der Kantine klauen, hihi. Die Blüte habe ich Nelly genannt. Ich wollte mich nur ausruhen, doch dann bin ich eingeschlafen.

 

Die Blüte des Lebens - Teil 2

Am frühen Morgen bin ich aufgewacht. Zwei Gurken haben meine Sicht versperrt. Es schien so als ob Nelly mich zur Wellnessfrau gebracht hat. Es war sogar so, dass sie mich kräftig massiert hat. Auf einmal haben sich alle vor der Tür verbeugt. Kein Schimmer warum, aber Nelly hat ihr Zeichen gegeben, dass ein Mensch das Elfenreich entdeckt hat! Ich wollte den Menschen sofort sehen, aber die Wellnessfrau hat mich aufgehalten! Sie sagte, dass er mich suchen würde. Ich sagte ihr, dass er nur die Blüte des Lebens will, um uns zu beherrschen! Plötzlich hat der Mensch die Tür aufgeknallt. Nelly hat sich unter das Bett geschlichen. Ich sprach zu ihm: „Sehr geehrter Mensch, ich jedoch habe die Blüte, aber ich gebe sie niemals her! Ich bin die Auserwählte und wurde verpflichtet sie zu beschützen!“ Der Mensch sagte: „Ja, ich will die Blüte hierher haben!“ Ich sprach: „Ich komme jetzt zu dir, ich will das mit dir klären! Wo wohnst du?“ „Elfenstraße 6“, antwortete der Mensch. „Ich komme genau um Mitternacht zu dir!“, sagte ich.

 

Als ich angekommen bin klingelte ich. Er machte die Tür auf und ich wunderte mich, warum er die Tür einfach so aufmachte. Er wollte mir etwas sagen. Er sagte: „Ich wollte mich entschuldigen und dir sagen, dass ich dein Bruder bin!“ Ich sagte: „Wenn du mir einen Tee kochst ist alles vergessen. Wenn nicht dann überlege ich mir was!“ „Nein, nein, ich koche dir einen Tee“, sagte mein Bruder. „Ok, dann ist alles vergessen“, sagte ich.